Mon processus de création : du tapis de yoga à l’atelier

Mein kreativer Prozess: Von der Yogamatte zum Atelier

Ich wünschte, ich hätte mehr Momente, in denen alles stillsteht.
In denen mein Geist schweigt, mein Atem sich beruhigt und mein Körper endlich seinen richtigen Platz wiederfindet.

Video: Von der Yogamatte zur Werkstatt: mein Schmuckkreationsprozess

Doch Unternehmerin zu sein, ist oft das genaue Gegenteil.
Die Tage reihen sich aneinander, die Notfälle auch.
In zwanzig Jahren Unternehmertum glaube ich, noch nie einen echten Urlaubstag gehabt zu haben, ohne meine E-Mails zu öffnen.

Wenn man mit einem kleinen Team und begrenzten Mitteln arbeitet, muss man ständig überall sein: kreieren, produzieren, verwalten, sich etwas ausdenken, antizipieren.

Daher ist Yoga für mich viel mehr als nur eine Praxis geworden.
Es ist meine Verankerung, meine Säule.
Ein Raum, in dem ich aus der Atemnot komme, atme, die Stille wiederfinde und die Dinge an ihren Platz rücke.

Es ist auch das, was mich vor dem Burnout schützt, was mich zum Wesentlichen zurückführt.
Und oft ist es dort, auf meiner Matte, wo alles beginnt.

Nach einer Meditationssitzung oder einem Kriya, wenn Körper und Geist endlich aufeinander reagieren, geschieht etwas Unsichtbares, aber Greifbares.
Formen erscheinen, Farben, Intuitionen.
Ich notiere sie, ohne zu versuchen, sie zu verstehen.

Dann, in Jaipur, in meiner Werkstatt, erwachen diese Botschaften zum Leben.
Die Zeichnungen werden zu Material, die Schwingungen verwandeln sich in Steine und nach und nach fügt sich alles zusammen.
Was ich mir vorgestellt, geahnt, gefühlt hatte, nimmt in meinen Händen Gestalt an, mit der wertvollen Hilfe meiner Handwerker, ihrer Geduld und ihres Könnens.

Ein Schmuckstück zu kreieren, bedeutet für mich, diese Vereinigung von Körper und Seele zu verlängern.
Es bedeutet, Material und Atem, Geste und Absicht miteinander in Dialog treten zu lassen.
Mein Schmuck ist niemals nur Gold oder Silber: Er wird zu einer lebendigen Verbindung zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, zwischen dem, was man fühlt und dem, was man der Welt schenkt.

Deshalb erschaffe ich.
Um diesen Übergang vom Inneren zum Äußeren, von der Emotion zum Licht zu erzählen.

Dorothée

Video: Von der Yogamatte zur Werkstatt: mein Schmuckkreationsprozess